Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

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Titel: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
Autorin: Nina Mackay
Verlag: Drachenmond
Seitenanzahl: 339
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Inhalt:
Die Prinzessinen im Märchenwald sind in Aufruhr. Die Prinzen wurden entführt! Die sogenannte Schneewittchen-Gang macht sich auf den Weg um sie zu suchen und gleichzeitig ein paar Bösewichte zu töten.
Red, auch bekannt als Rotkäppchen, trifft dabei den Hipster-Wolf Ever und kann ihre Hipster Witze nicht zurückhalten. Ever hilft Red bei der Suche, doch was sind seine wahren Beweggründe? Gemeinsam reisen sie durch den Märchenwald, Morgenland, Wonderland und Neverland.
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Meinung:
Dieses Buch hat schon seit langem meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch erst jetzt habe ich mich dazu entschlossen es zu lesen. Ich dachte, es wäre mir zu skurril und absurd. Zugegebenermaßen: Ja, es skurril und absurd, aber unfassbar lustig!
Der Einstieg in das Buch fiel mir dennoch nicht ganz so leicht. Bei mir hat es ein paar Seiten gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Schnell ist mir aufgefallen wie genial die ganze Idee des Buches ist. Es macht Spaß den bekannten Märchenfiguren in einer modernen Welt erneut zu begegnen. Selbst Kleinigkeiten aus den Märchen hat die Autorin sehr gut mit in die Charaktere eingearbeitet. Durch den grandiosen Humor erscheinen die Protagonisten ziemlich lebendig.
Der Schreibstil ist schlicht gehalten, beschreibt die Situationen trotzdem immer perfekt.
Schnell nimmt die Geschichte ihren Lauf und es wird auch immer spannender. Man beginnt richtig mit Red & Co mitzufiebern. Ebenfalls gefallen haben mir die süßen Zeichnungen am Ende mancher Kapitel. Insgesammt ist die Seitengestaltung wirklich schön gelungen.
Das Ende des Buches lässt noch vieles offen und macht daher neugierig auf den Folgeband „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“
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Fazit:
Ein tolles Buch mit Lach-Garantie. Grandioser Humor und moderne Technick trifft auf die Märchenwelt. Eine coole Idee, die viel Lesespaß mit sich bringt.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆☆,5

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Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

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Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Originaltitel: Everything, everything
Autorin: Nicola Yoon
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 332
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Inhalt:
Der 17-jährige Madeline ist es verboten das Haus zu verlassen, da sie an einer seltenen Immunkrankheit leidet. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Pflegerin Carla. Besuch von Fremden bekommt sie fast nie. Es ist zu gefährlich. Madeline macht das nicht viel aus, sie ist so aufgewachsen und kennt es nicht anders. Doch eines Tages zieht gegenüber der geheimnisvolle Olly ein. Auf vielen Umwegen kommen sich die beiden immer näher und Madeline reicht es nicht mehr sich auf das Nötigste zu beschrenken und möchte das wahre Leben außerhalb des Hauses kennenlernen und riskiert ihr Leben für die Liebe.
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Meinung:
Schon nach ein paar Seiten in diesem Buch war ich begeistert. Es ist anders und abwechslungsreich. Man kommt schnell in die Geschichte rein. Besonders schön finde ich, dass das Buch mit Skizzen, Chatverläufen, Notizen, etc. versehen ist. Da macht das Lesen unheimlich viel Spaß und kann einem oft ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Der Schreibstil von Nicola Yoon ist einfach, aber schön, da sie mit starken Worten arbeitet.
Von Anfang an war ich von Madeline und Olly begeistert. Beide Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Besonders Madeline hat mich beeindruckt. Sie ist eine unglaublich starke Person.
Das Buch hat auch einige Wendungen, die mich unerwartet getroffen haben und die ich nicht erwartet habe. Es war also niemals langatmig und man war immer gespannt, wie es weitergeht. Man kommt auch sehr schnell voran, da die Kapitel oft sehr kurz sind.
Das Ende hat mich ebenfalls zufrieden gestellt. Es lässt Raum für eigene Gefanken und weist trotzdem auf eine schöne Richtung hin.
Die Handlungen der Protagonisten waren immer gut nachzuvollziehen, nur die Liebesgeschichte war mir anfangs etwas zu unrealistisch.  Ansonsten wirklich ein schönes Buch mit viel Gefühl, was voller Leben steckt.
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Fazit:
Dieses Buch ist besonders! Besondere Protagonisten, eine gefühlvolle Geschichte und interessant aufgemacht. Absolut lesenswert!
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆,5

 

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Brausepulverherz

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Titel: Brausepulverherz
Autorin: Leonie Lastella
Verlag: Fischer
Seitenanzahl: 492
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Inhalt:
Die 24-jährige Jiara verbringt ihre Sommerferien in einer Trattoria in Italien. Dort hilft sie ihrem besten Freund Dario. Eigentlich wohnt sie aber zusammen mit ihrem Freund Jonas in Hamburg, wo sie Psychologie studiert. Zwischen ihnen läuft es allerdings nicht ganz so rund. Jiaras Welt wird aus den Angeln gehoben als sie plötzlich den gutaussehenden Milo trifft. Er verursacht bei ihr mehr als nur ein Kribbeln im Bauch. Aber Milo ist nicht einfach…
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Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch gelingt sehr einfach. Sofort wird man in Urlaubs – und Sommerstimmung versetzt. Da die Orte und  Atmosphäre  detailgetreu beschrieben werden, fällt es leicht sich in Italien und in der Geschichte zu verlieren. Der Schreibstil ist locker und lässt sich gut lesen.
Mit den Protagonisten konnte ich mich schnell anfreunden. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und erscheinen nicht naiv und unlogisch.
Positiv aufgefallen ist mir, dass das Buch niemals langatmig auf mich grwirkt hat. Im Gegenteil: Schnell waren hundert Seiten gelesen, ohne, dass ich es gemerkt habe.
Der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders das Ende hat mich das Buch zufrieden beiseite legen lassen. Es war romantisch, verführerisch und sommerlich. Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen. Leider muss ich trotzdem noch erwähnen, dass mir hier etwas Originelles gefehlt hat. Die Geschichte war zwar nicht zu vorhersehbar, aber der Aufbau und der Verlauf waren nichts Neues. Ohne Zweifel hat mit Jiaras und Milos Geschichte sehr gut gefallen und mir auch etwas Fernweh beschert.
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Fazit:
„Brausepulverherz“ ist meiner Meinung nach das perfekte Urlaubsbuch. Leicht und etwas schönes fürs Herz. Es gibt tolle Charaktere und man lernt wichtige Dinge über Freundschaft, Liebe und das Leben. Ich kann es nur weiterempfehlen.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆☆,5

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Tote Mädchen lügen nicht

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Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: Thirteen Reasons Why
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 283
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Inhalt:
Eines Tages findet Clay Jensen nach der Schule ein Pächen, welches an ihn addressiert ist, vor seiner Haustür. Es befinden sich Kassetten in ihm. Verwundert beginnt er die erste abzuspielen und hört die Stimme von Hannah Baker.
Das Mädchen, für die er heimlich schwärmte. Das Mädchen, was sich ihr Leben nahm. Die ganze Nacht über lauscht er dem, was sie zu sagen hat und ist geschockt.
Dreizehn Gründe brachten sie zu ihrem Selbstmord. Dreizehn Personen, die schuldig waren. Und Clay gehört auch dazu.
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Meinung:
Nachdem mir „Dein Leuchten“ von Jay Asher ganz gut gefallen hat, dachte ich mir, dass ich, passend zum Start der Serie, auch dieses Buch lesen werde. Eine gute Entscheidung, wie sich schon schnell herausstellte!
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fiel der Einstieg in das Buch sehr leicht. Man wusste, was einen erwartete.
Obwohl die Geschichte sehr einfach aufgebaut ist, konnte sie mich schon nach ein paar Seiten fesseln.
Im Prinzip passiert gar nicht so viel in dem Buch. Die Spannung wird hier durch die eigene Neugier erschaffen. Man ist ständig am mitfiebern und befindet sich in der selben Situation wie Clay. Leser und Protagonist „hören“ Hannahs Geschichte beide zum ersten Mal, weshalb man sich sehr gut in Clay hineinversetzen kann.
Obwohl der Schreibstil einfach und schlicht gehalten ist, ist das Buch meiner Meinung nach trotzdem nichts für zwischendurch. Nicht nur, weil es um eine heftige Thematik geht. Sondern, weil man ziemlich aufmerksam lesen muss, um nichts zu verpassen. Ab und zu fällt es schwer, sich alle Geschehnisse und die damit verbundenen Personen zu merken.
Doch je weiter man liest, desto besser kann man Hannahs Entscheidung nachvollziehen. Man möchte sie die ganze Zeit von ihren Selbstmordgedanken abbringen obwohl man weiß, dass es zu spät ist. Gerade zum Ende hin spürt man Clays Trauer und Verzweiflung besonders gut. Außerdem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Es ist nicht so ein typisches 0 8 15 Jugendbuch, was mich sehr gefreut hat, da sich ja doch in diesem Genre immer gern vieles wiederholt.
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Fazit:
„Tote Mädchen lügen nicht“ hat mich begeistert. Es ist auf eine ungewöhnliche Art spannend und zieht einen schnell in den Bann. Ein echter pageturner! Danke, Jay Asher! Danke, für ein Jugenbuch, was nicht Schema F entspricht.
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆,5

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Vielen Dank an den cbt Verlsg für das Rezensionsexemplar 😀

Spiegelsplitter

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Titel: Spiegelsplitter
Autorin: Ava Reed
Verlag: Carlsen Im.press
Seitenanzahl: 306
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Inhalt:
Anders als all ihre Mitschüler kann sich die 17 – jährige Caitlin nicht selbst in einem Spiegel betrachten. Sie sieht immer nur die silbrige Oberfläche. Schon seit ihrer Geburt war das so. Je näher sie ihrem 18. Geburtstag kommt, desto mehr seltsame Dinge geschehen ihr. Besonders ab dem Zeitpunkt, an dem sie den mysteriösen Finn trifft. Er scheint ihre Welt auf eine merkwürdige Art und Weise auf den Kopf zu stellen. Und dann ist da noch die Anziehungskraft, die die Spiegel auf sie haben. Caitlin wird in einen Strudel aus Magie, Rätsel und Liebe gezogen, dem sie nicht so leicht entkommen kann.
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Meinung:
Ich persönlich fand den Einstieg in dieses Buch relativ verwirrend, da man über die magischen Wesen und die ganze Logik des Buches noch nichts weiß, aber man ohne Vorwissen mit so vielem konfrontiert wird. Mit der Zeit wurde das aber immer besser und verständlicher. Den Schreibstil kann man leicht lesen und ist nicht besonders anspruchsvoll.
Besonders an der Art dieses Buches ist, dass jeweils ein Kapitel aus Caitlins Sicht geschrieben ist, und das danach aus Finns Sicht. Dabei handelt es sich aber immer um das selbe Kapitel, also die gleiche Handlung. Am Anfang fand ich es wirklich interessant so zu lesen. Doch später hat es mich auch öfters genervt. Denn wenn ein Kapitel spannend endet, hatte ich oft keine Lust alles nochmal aus Finns Sicht zu lesen,  weil ja alles nochmal passiert. Obwohl es interessant war, hätte man es vielleicht doch anders schreiben können, sodass es nicht immer so störte.
Ich mochte die Idee der Geschichte, ovwohl sie nichz ganz meinem Geschmack entsprechend war. Besonders gefallen hat mir die Naturverbundenheit. Leider wurde mir manches zu unglaubwürdig beschrieben. Ja, es ist Fantasy, aber ich hätte mir etwas mehr Echtheit gewünscht.
Außerdem habe ich Caitlins Reaktionen manchmal als etwas unrealistisch empfunden.
Zum Ende hin wurde das Buch sogar wirklich noch spannend. Das Finale fand ich wirklich gut und obwohl es einen kleinen Cliffhanger gibt, werde ich den zweiten Teil wahrscheinlich nicht lesen. Trotzdem eine nette Fantasygeschichte.
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Fazit:
Für jüngere Fantasyleser bestimmt eine schöne Geschichte. Ich hätte mir aber nich etwas mehr Echtheit erwünscht. Außerdem hat mich das ständige Wiederholen der Kapitel gestört.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆

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