Ein Kuss aus Sternenstaub

IMG_4206.JPG

Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub
Originaltitel: The forbidden wish
Autorin: Jessica Khoury
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 445
|
Inhalt:
Als sie, eine der mächtigsten Dschinnys auf den jungen Dieb Alladin trifft, ist alles anders als sonst. Die Dschinny entwickelt verbotene Gefühle für den Menschenjungen. Nichts ist verbotener als das und dies müsste mit dem Tod bestraft werden. Die Dschinny wird vor eine schwere Wahl gestellt: Liebe, Freiheit oder Tod?
|
Meinung:
„Ein Kuss aus Sternenstaub“ ist ein Buch, von dem ich vom ersten Satz an gefesselt war. Der Schreibstil ist einfach nur wunderschön und entführt einen in eine magische Welt. Durch diese Magie der Worte macht das Lesen mehr Spaß als sonst und ich konnte gar nicht genug bekommen.
Auch die Idee hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es ist mal eine andere Variante von 1001 Nacht. Mich hat diese neue Version von Alladin wirklich neugierig gemacht.
Jedes Kapitel ist entweder spannend oder einfach nur schön zu lesen. Es wird also nie langweilig. Die Handlung wirkt gut durchdacht, so dass alle Geschehnisse zueinanderpassen und nichts unnatürlich erscheint.
Die Protagonisten waren mir von Anfang an sympathisch und ich konnte sie ins Herz schließen. Ich habe sie als Freunde gewonnen und jetzt, wo ich das Buch beendet habe, habe ich sogar das Gefühl sie zu vermissen.
Die Autorin schreibt sehr gefühlvoll; so kommen die Emotionen fantastisch zum Ausdruck. Kurz: Ich bin begeistert und Jessica Khoury hat in mir einen Fan gewonnen. Also kann ich Sarah J. Maas nur zustimmen: Dieses Buch ist wahrhaftig ein Juwel!
|
Fazit:
Dieses Buch ist einfach magisch! Fesseld und wunderschön erzählt. Absolute Leseempfehlung und mein persönliches Monatshighlight!
|
Bewertung:
Cover: ☆☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆☆

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar 🙂

Leseprobe

Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt

IMG_4086.JPG

Titel: Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt
Originaltitel: Spaceman of Bohemia
Autor: Jaroslav Kalfař
Verlag: Tropen
Seitenanzahl: 364
|
Inhalt:
Im April 2018 schießt die JanHus1, das erste tschechische Raumschiff, in das Weltall. Eine Sensation. Die ganze Nation verfolgt die Mission, der sogenannten Chopra-Wolke zu erforschen. Die Besatzung besteht nur aus einem einzigen Raumfahrer, dem Astrophysiker Jakub Procházka. Das Leben allein im All kann ziemlich eintönig werden, weshalb der einzige Lichtblick die wöchentlichen Video-Chats mit seiner Frau Lenka darstellen. Als diese allerdings Schluss macht, fällt Jakub in ein emotionales Loch. Und dann ist da nich die Sache mit dem rätselhaften haarigen, achtbeinigem Mitbewohner im Raumschiff…
|
Meinung:
Normalerweise kann ich mir von einem Buch schnell eine Meinung bilden. Nicht aber bei „Eine kurze Geschichte der böhmischen Raumfahrt“. Bisher musste ich noch nie so lange über meine eigenen Gefühle über eine Geschichte nachdenken.
Zuerst kann ich sagen, dass ich etwas brauchte um mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Er ist zwar humorvoll, aber eher „passiv“ erzählt. Man erfährt eher wenig über Jakubs Empfinden, sondern eher etwas über die Allgemeinheit der Menschen.
Den Anfang des Buches fand ich leider zu zäh. Man erfährt viel über Jakubs Kindheit und Vergangenheit, was im Endeffekt auch wichtig ist. Dennoch hat es viel mehr Spaß gemacht im „Jetzt“ zu leben, die Geschehnisse im Weltraum mitzuverfolgen. Ab der Mitte wird es aber deutlich besser und immer philosophischer, was mich wirklich faszinieren konnte. Ich habe unglaublich viel mitgedacht und gegrübelt, da so viele philosophische Fragen aufgeworfen werden. Man muss sich wirklich auf diese sehr skurile Handlung einlassen, dann kann einen dieses Buch gewiss begeistern.
Obwohl ich noch immer nicht weiß, was ich von all dem halten soll, haben mich einige Passagen tief berührt, insbesondere wenn es um Lenka ging.
Man lernt unfassbar viel über das Leben und die Psyche des Menschen. Dennoch konnte mich Jaroslav Kalfař nicht komplett mit seinem Roman packen, was auch an dem etwas anspruchsvollerem Schreibstil mit seinen langen Sätzen gelegen haben könnte.
Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch auf eine sonderbare Art und Weise verändert hat und ich es erst muss sacken lassen.
|
Fazit:
Philosophisch, skuril und emotional. So könnte man dieses Buch beschreiben. Wenn man sich darauf einlässt, hat es das Potenzial Menschen ein klein wenig zu verändern und zu begeistern. Dennoch konnte es mich nicht ganz packen, aber in Erinnerung bleiben wird es auf jeden Fall. Wenn man es gelesen hat, wird man noch viel darüber nachdenken; das garantiere ich.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆

Was andere Menschen Liebe nennen

IMG_4085.JPGTitel: Was andere Menschen Liebe nennen
Originaltitel: Invisibility
Autoren: David Levithan, Andrea Cremer
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 412
|
Inhalt:
Der 16-jährige Stephen ist ein Sonderfall. Er ist unsichtbar. Niemand kann ihn sehen, absolut niemand! Bis auf die gleichaltrige Elizabeth. Sie wohnen im selben Gebäude in unterschiedlichen Apartments in der Nähe des Central Parks. Elizabeths Familie ist erst vor kurzem dort eingezogen, doch am liebsten möchte sie wieder zurück nach Minnesota, wo sie herkommt.
Elizabeth und Stephen verlieben sich inmerhalb kurzer Zeit in einander. Doch was passiert, wenn sie von seiner Unsichtbarkeit erfährt? Und warum kann sie ihn als einzige sehen? Bedeutet es, dass der Fluch gebrochen werden kann? Als sie sich all diese Fragen stellen, bemerken sie, in welch großer Gefahr sie sich bereits befinden.
|
Meinung:
David Levithan ist bekannt für seine Jugendbücher etwas anderer Art. Dieses Buch hat mir sogar besser gefallen als seine bisherigen. Ob das an Andrea Cremers Einfluss liegt? Wer weiß…
„Was andere Menschen Liebe nennen“ hat mich sofort durch das interessante Thema angesprochen. Es ist einfach typisch „David Levithan“.
Der Schreibstil ist einfach zu lesen, so dass man schnell viele Seiten am Stück lesen kann. Außerdem muss man nicht lange warten, bis die Geschichte anfängt spannend zu werden und neugierig macht.
Mit dem Protagonisten Stephen wurde ich persönlich schnell warm. Seine Gedankengänge konnten mich immer wieder nachdenklich machen und berühren.
Was mir bei Stephen so leicht gefallen ist, ging bei Elizabeth etwas schwerer. Dennoch konnte ich mich auch mit ihr nach einigen Seiten anfreunden und am Ende habe ich auch sie ins Herz geschlossen.
Die Kapitel wurden immer abwechselnd aus Stephens und aus Liz‘ Sicht geschrieben, was mit gut gefallen hat. Besonders Stephens Sichtweise fand ich ziemlich interessant. Durch die Art, wie das Buch geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und bekam schnell mit, wie es wäre, tatsächlich unsichtbar zu sein. Es ist unglaublich realistisch erzählt, wie Stephen mit seinem Fluch umgeht und warum er sich wie verhält.
Teilweise ging mir die Handlung zu sehr in den Fantasy-Bereich. Dies ist mir nicht unbedingt negativ im Gedächtnis geblieben; ich habe es nur nicht erwartet, da das Cover überhaupt nicht darauf hinweist. Wahrscheinlich wurde ich dadurch etwas in die Irre geführt.
Wofür ich die beiden Autoren bewundere ist, dass sie mich sehr mit ihrem Buch zum Nachdenken angeregt haben. Sobald man einmal zu Lesen angefangen hat, kreisen die Gedanken ständig um Unsichtbarkeit. Man wird nach dem Beenden der Geschichte vermutlich nie wieder sagen:“Ich wünschte, ich wäre unsichtbar.“
Zum Ende hin wurde der Roman nochmal spannend und emotional. Es gab ein Ende, bei dem ich denke, dass es nicht jeden zufrieden stellen wird. Mir hat es allerdings sehr gut gefallen. Es sagt so viel über das Leben aus und beweist Willenskraft und Stärke der Protagonisten.
|
Fazit:
Ein absolutes Muss für David Levithan Fans! Das Buch überzeugt mit einer interessanten Idee, starken Charakteren und einer berührenden Geschichten zum Nachdenken und Diskutieren.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆

Leseprobe

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar 🙂

Among the Stars

IMG_4083.JPG

Titel: Among the Stars – Liebe wie im Film
Originaltitel: Flirting with Fame
Autorin: Samantha Joyce
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 350
|
Inhalt:
Die 19-jährige Elise Jameson hat aufgrund eines Unfalls ihr Gehör verloren und die Bestsellerserie „Viking Moon“ geschrieben. Dies ist allerdings ihr großes Geheimnis. Sie ist schüchtern und möchte der Welt nicht ihr wahres Gesicht präsentieren. Deshalb schreibt sie im Namen einer anderen.
Plötzlich sollen ihre Bücher aber verfilmt werden – und das mit Hollywoodstar Gavin Hartley in der Hauptrolle. Natürlich wird darauf bestanden, die Autorin am Set zu haben. Droht Elises Geheimnis aufzufliegen?
|
Meinung:
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fiel mir der Einstieg in das Buch nicht schwer. Elise lernt man schnell gut kennen und möchte mehr über ihre Vergangenheit wissen. Die Informationen darüber sind sehr schön über die ganze Geschichte aufgeteilt worden. Schon in den ersten Kapiteln, die immer eine entspannt zu lesende Länge haben, wird man in den Konflikt eingeweiht. Mam muss also nicht lange auf Spannung warten. Teilweise wirkte mir der Handlungsverlauf aber zu konstruiert. Es war mir zu „Typisch – Jugendbuch“ Mir hat etwas gefehlt, was wirklich besonders war.
Die Autorin hat besonders Elises und Clints Charakter, der später im Buch vorkommt, toll herausgearbeitet. So kann man immer gut mit der Protagonistin mitfühlen. Ihr Verhalten konnte ich zwar meistens nachvollziehen. Nichtsdestotrotz ist sie ein spezieller Charakter, auf den man sich erst einlassen muss, sonst könnte man etwas genervt von ihren Entscheidungen reagieren.
Schade fand ich, dass die erste Begegnung von Elise und Gavin für meinen Geschmack zu unrealistisch dargestellt wurde. Ansonsten blieb mir die Liebesgeschichte der beiden als sehr süß und witzig im Gedächtnis.
Trotz einiger Kritikpunkte hat es Spaß gemacht „Among the Stars“ zu lesen, da die Thematik einen Traum vieler begeisterter Leser wahr werden lässt.
Gerne hätte ich noch detaillierte Beschreibungungen vom Dreh gelesen. Insgesamt hat mir der Schreibstil aber sehr gut gefallen.
Am Ende ist die wichtige Lehre dieser Geschichte noch sehr deutlich geworden. Außerdem ist mir positiv aufgefallen, dass die Protagonisten eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt hat und das Ende des Buches stimmig und schön abgerundet ist.
|
Fazit:
„Among the Stars – Liebe wie im Film“ beinhaltet eine süße Geschichte, die gewiss viele Leser begeistern kann, mir aber zu konstruiert wirkte. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆

Leseprobe

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar 🙂

Splitterleben

Screenshot_2017-06-05-14-23-23-1.png

Titel: Splitterleben
Autorin: Jenna Strack
Verlag: Selfpublishing
Seitenanzahl: 278
|
Inhalt:
Für die 17-jährige Mia bedeutet der Laufsport die Welt. Die Deutsche Meisterschaft steht bevor und sie will gewinnen und ihren Schwarm Tobi, der ebenfalls Läufer ist, beeindrucken. Doch als dieser ihr endlich mehr Aufmerksamkeit schenkt, streikt Mias Körper und es scheint so, als würde ihre Läuferkarriere bröckeln.
Im Innern weiß sie, dass nichts mehr so sein wird wie zuvor, als sie ihre Krankheit diagnostiziert bekommt. Sie erfährt, was wirklich im Leben zählt.
|
Meinung:
Dieses Buch wird in Erinnerung bleiben!
Als ich mit dem Lesen begonnen habe, war ich sofort in der Geschichte drin und kam gut mit der Protagonistin Mia klar. Alle Charaktere haben einen einzigartigen und echten Charakter und viele, aber besonders Mia, legen eine bemerkenswerte Veränderung an den Tag. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Er ist schön und einfach zu lesen und reich an Metaphern. So macht das Lesen einfach Spaß und ich bin beindruckt von der Vielfalt der doch einfachen Sprache.
Die Geschichte wird nie langweilig und ist durchgehend emotional. Mias Krankheit wird unglaublich echt und authentisch herübergebracht, sodass dad Buch fast wie ein Erfahrungsbericht wirkt. Es bewegt einen zum Nachdenken, was im Leben wirklich zählt und vorallem, wie man mit deinrn Mitmenschen umgehen sollte.
Über die Seiten hinweg fiebert und fühlt man durchgehend mit der Protagonistin mit und am Ende kann es gut sein, dass Tränen fließen.
Dieses hochemotionale Buch kann man trotz einigen Tränen letztendlich gkücklich beiseite legen. Ich kann es nur weiterempfehlen.
|
Fazit:
Aus diesem Buch kann man so viel fürs Leben lernen. Mit starken Charakteren, schönem Schreibstil und emotionaler Geschichte wird „Splitterleben“ dich in seinen Bann ziehen.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆☆

Niemand wird sie finden

IMG_4075.JPG

Titel: Niemand wird sie finden
Originaltitel: Last Seen Leaving
Autor: Caleb Roehrig
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 409
|
Inhalt:
Als der fünfzehnjährige Flynn eines Tages zu Hause Polizisten vorfindet, erreicht ihn eine schreckliche Nachricht: Seine Freundin January ist verschwunden. Flynn macht sich Sorgen, denn ihre Beziehung schien vor dem Verschwinden ziemlich brüchig zu sein. Er begibt sich also auf Spurensuche und lernt dabei auch Kaz kennen über den er schon viel Negatives gehört hatte. Doch im Laufe der Zeit weiß er nicht mehr, wem er glauben soll und es scheint so, als hätte er die wahre January nie wirklich gekannt.
|
Meinung:
Anfangs hatte ich wirkliche Startschwierigkeiten mit diesem Buch. Hauptsächlich, da ich den Protagonisten sehr unsympathisch fand. Auch mit January  wurde ich nicht warm. Allerdings hat der einfache, aber spannende Schreibstil das wieder ein bisschen wett gemacht. Schnelm ist mir aber aufgefallen, dass man die Emotionen hätte besser und noch stärker darstellen können. In der Geschichte wird mehrmals zwischen Vergangenheit und Gegenwart gewechselt, was mir gut gefallen hat. Dies wurde sehr verständlich umgesetzt und auch interessant gestaltet. Ab der Hälfte des Buches war ich nun endlich im Lesefluss und konnte gar nicht wieder aufhören. Es passieren spannende Wendungen, die emotional aufwühlen und mir Flynn manchmal auch sympathischer gemacht haben. Einige Kapitel endeten auch mit fiesen Cliffhangern, wodurch das Buch auch lang spannend bleibt. Die Geschichte hat mich teilweise auch ins Gefühlschaos gestürzt. Leider war ich abschließend aber vom Ende enttäuscht, da noch einige Fragen offen bleiben.
|
Fazit:
Ein solider Jugendkrimi, der aufwühlen kann. Der Protagonist gefiel mir nicht ganz so besonders und Spannung hätte auch etwas mehr sein können. Dennoch nett zu lesen und toll für Krimi-Erstleser.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆

Leseprobe

Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar 🙂

Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

IMG_4064.JPG

Titel: Rotkäppchen und der Hipster-Wolf
Autorin: Nina Mackay
Verlag: Drachenmond
Seitenanzahl: 339
|
Inhalt:
Die Prinzessinen im Märchenwald sind in Aufruhr. Die Prinzen wurden entführt! Die sogenannte Schneewittchen-Gang macht sich auf den Weg um sie zu suchen und gleichzeitig ein paar Bösewichte zu töten.
Red, auch bekannt als Rotkäppchen, trifft dabei den Hipster-Wolf Ever und kann ihre Hipster Witze nicht zurückhalten. Ever hilft Red bei der Suche, doch was sind seine wahren Beweggründe? Gemeinsam reisen sie durch den Märchenwald, Morgenland, Wonderland und Neverland.
|
Meinung:
Dieses Buch hat schon seit langem meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Doch erst jetzt habe ich mich dazu entschlossen es zu lesen. Ich dachte, es wäre mir zu skurril und absurd. Zugegebenermaßen: Ja, es skurril und absurd, aber unfassbar lustig!
Der Einstieg in das Buch fiel mir dennoch nicht ganz so leicht. Bei mir hat es ein paar Seiten gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Schnell ist mir aufgefallen wie genial die ganze Idee des Buches ist. Es macht Spaß den bekannten Märchenfiguren in einer modernen Welt erneut zu begegnen. Selbst Kleinigkeiten aus den Märchen hat die Autorin sehr gut mit in die Charaktere eingearbeitet. Durch den grandiosen Humor erscheinen die Protagonisten ziemlich lebendig.
Der Schreibstil ist schlicht gehalten, beschreibt die Situationen trotzdem immer perfekt.
Schnell nimmt die Geschichte ihren Lauf und es wird auch immer spannender. Man beginnt richtig mit Red & Co mitzufiebern. Ebenfalls gefallen haben mir die süßen Zeichnungen am Ende mancher Kapitel. Insgesammt ist die Seitengestaltung wirklich schön gelungen.
Das Ende des Buches lässt noch vieles offen und macht daher neugierig auf den Folgeband „Aschenputtel und die Erbsen-Phobie“
|
Fazit:
Ein tolles Buch mit Lach-Garantie. Grandioser Humor und moderne Technick trifft auf die Märchenwelt. Eine coole Idee, die viel Lesespaß mit sich bringt.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆☆,5

Leseprobe

über Amazon bestellen

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

IMG_4061.JPG

Titel: Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt
Originaltitel: Everything, everything
Autorin: Nicola Yoon
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 332
|
Inhalt:
Der 17-jährige Madeline ist es verboten das Haus zu verlassen, da sie an einer seltenen Immunkrankheit leidet. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Pflegerin Carla. Besuch von Fremden bekommt sie fast nie. Es ist zu gefährlich. Madeline macht das nicht viel aus, sie ist so aufgewachsen und kennt es nicht anders. Doch eines Tages zieht gegenüber der geheimnisvolle Olly ein. Auf vielen Umwegen kommen sich die beiden immer näher und Madeline reicht es nicht mehr sich auf das Nötigste zu beschrenken und möchte das wahre Leben außerhalb des Hauses kennenlernen und riskiert ihr Leben für die Liebe.
|
Meinung:
Schon nach ein paar Seiten in diesem Buch war ich begeistert. Es ist anders und abwechslungsreich. Man kommt schnell in die Geschichte rein. Besonders schön finde ich, dass das Buch mit Skizzen, Chatverläufen, Notizen, etc. versehen ist. Da macht das Lesen unheimlich viel Spaß und kann einem oft ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Der Schreibstil von Nicola Yoon ist einfach, aber schön, da sie mit starken Worten arbeitet.
Von Anfang an war ich von Madeline und Olly begeistert. Beide Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Besonders Madeline hat mich beeindruckt. Sie ist eine unglaublich starke Person.
Das Buch hat auch einige Wendungen, die mich unerwartet getroffen haben und die ich nicht erwartet habe. Es war also niemals langatmig und man war immer gespannt, wie es weitergeht. Man kommt auch sehr schnell voran, da die Kapitel oft sehr kurz sind.
Das Ende hat mich ebenfalls zufrieden gestellt. Es lässt Raum für eigene Gefanken und weist trotzdem auf eine schöne Richtung hin.
Die Handlungen der Protagonisten waren immer gut nachzuvollziehen, nur die Liebesgeschichte war mir anfangs etwas zu unrealistisch.  Ansonsten wirklich ein schönes Buch mit viel Gefühl, was voller Leben steckt.
|
Fazit:
Dieses Buch ist besonders! Besondere Protagonisten, eine gefühlvolle Geschichte und interessant aufgemacht. Absolut lesenswert!
|
Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆,5

 

Leseprobe

über Amazon bestellen

Brausepulverherz

IMG_4060.JPG

Titel: Brausepulverherz
Autorin: Leonie Lastella
Verlag: Fischer
Seitenanzahl: 492
|
Inhalt:
Die 24-jährige Jiara verbringt ihre Sommerferien in einer Trattoria in Italien. Dort hilft sie ihrem besten Freund Dario. Eigentlich wohnt sie aber zusammen mit ihrem Freund Jonas in Hamburg, wo sie Psychologie studiert. Zwischen ihnen läuft es allerdings nicht ganz so rund. Jiaras Welt wird aus den Angeln gehoben als sie plötzlich den gutaussehenden Milo trifft. Er verursacht bei ihr mehr als nur ein Kribbeln im Bauch. Aber Milo ist nicht einfach…
|
Meinung:
Der Einstieg in dieses Buch gelingt sehr einfach. Sofort wird man in Urlaubs – und Sommerstimmung versetzt. Da die Orte und  Atmosphäre  detailgetreu beschrieben werden, fällt es leicht sich in Italien und in der Geschichte zu verlieren. Der Schreibstil ist locker und lässt sich gut lesen.
Mit den Protagonisten konnte ich mich schnell anfreunden. Ihre Handlungen sind nachvollziehbar und erscheinen nicht naiv und unlogisch.
Positiv aufgefallen ist mir, dass das Buch niemals langatmig auf mich grwirkt hat. Im Gegenteil: Schnell waren hundert Seiten gelesen, ohne, dass ich es gemerkt habe.
Der Verlauf der Geschichte hat mir gut gefallen. Besonders das Ende hat mich das Buch zufrieden beiseite legen lassen. Es war romantisch, verführerisch und sommerlich. Man lernt die verschiedensten Charaktere kennen. Leider muss ich trotzdem noch erwähnen, dass mir hier etwas Originelles gefehlt hat. Die Geschichte war zwar nicht zu vorhersehbar, aber der Aufbau und der Verlauf waren nichts Neues. Ohne Zweifel hat mit Jiaras und Milos Geschichte sehr gut gefallen und mir auch etwas Fernweh beschert.
|
Fazit:
„Brausepulverherz“ ist meiner Meinung nach das perfekte Urlaubsbuch. Leicht und etwas schönes fürs Herz. Es gibt tolle Charaktere und man lernt wichtige Dinge über Freundschaft, Liebe und das Leben. Ich kann es nur weiterempfehlen.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆☆,5

Leseprobe

über Amazon bestellen

Tote Mädchen lügen nicht

IMG_4047 (2).JPG

Titel: Tote Mädchen lügen nicht
Originaltitel: Thirteen Reasons Why
Autor: Jay Asher
Verlag: cbt Verlag
Seitenanzahl: 283
|
Inhalt:
Eines Tages findet Clay Jensen nach der Schule ein Pächen, welches an ihn addressiert ist, vor seiner Haustür. Es befinden sich Kassetten in ihm. Verwundert beginnt er die erste abzuspielen und hört die Stimme von Hannah Baker.
Das Mädchen, für die er heimlich schwärmte. Das Mädchen, was sich ihr Leben nahm. Die ganze Nacht über lauscht er dem, was sie zu sagen hat und ist geschockt.
Dreizehn Gründe brachten sie zu ihrem Selbstmord. Dreizehn Personen, die schuldig waren. Und Clay gehört auch dazu.
|
Meinung:
Nachdem mir „Dein Leuchten“ von Jay Asher ganz gut gefallen hat, dachte ich mir, dass ich, passend zum Start der Serie, auch dieses Buch lesen werde. Eine gute Entscheidung, wie sich schon schnell herausstellte!
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, fiel der Einstieg in das Buch sehr leicht. Man wusste, was einen erwartete.
Obwohl die Geschichte sehr einfach aufgebaut ist, konnte sie mich schon nach ein paar Seiten fesseln.
Im Prinzip passiert gar nicht so viel in dem Buch. Die Spannung wird hier durch die eigene Neugier erschaffen. Man ist ständig am mitfiebern und befindet sich in der selben Situation wie Clay. Leser und Protagonist „hören“ Hannahs Geschichte beide zum ersten Mal, weshalb man sich sehr gut in Clay hineinversetzen kann.
Obwohl der Schreibstil einfach und schlicht gehalten ist, ist das Buch meiner Meinung nach trotzdem nichts für zwischendurch. Nicht nur, weil es um eine heftige Thematik geht. Sondern, weil man ziemlich aufmerksam lesen muss, um nichts zu verpassen. Ab und zu fällt es schwer, sich alle Geschehnisse und die damit verbundenen Personen zu merken.
Doch je weiter man liest, desto besser kann man Hannahs Entscheidung nachvollziehen. Man möchte sie die ganze Zeit von ihren Selbstmordgedanken abbringen obwohl man weiß, dass es zu spät ist. Gerade zum Ende hin spürt man Clays Trauer und Verzweiflung besonders gut. Außerdem hat mich das Buch auch zum Nachdenken angeregt. Es ist nicht so ein typisches 0 8 15 Jugendbuch, was mich sehr gefreut hat, da sich ja doch in diesem Genre immer gern vieles wiederholt.
|
Fazit:
„Tote Mädchen lügen nicht“ hat mich begeistert. Es ist auf eine ungewöhnliche Art spannend und zieht einen schnell in den Bann. Ein echter pageturner! Danke, Jay Asher! Danke, für ein Jugenbuch, was nicht Schema F entspricht.
|
Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆☆,5

Leseprobe

über Amazon bestellen

Vielen Dank an den cbt Verlsg für das Rezensionsexemplar 😀