The Wife Between Us

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Titel: The Wife Between Us – Wer ist sie wirklich?
Autorinnen: Greer Hendricks & Sarah Pekkanen
Verlag: rowohlt
Seitenanzahl: 442
Genre: Thriller
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Inhalt:
Drei Frauen und sie alle sind auf unterschiedliche Art und Weise mit diesem einen Mann verbunden: Richard Thompson. Vanessa war eine Zeit lang Richards Ehefrau, doch seit der Scheidung ist sie zerstört. Schlafstörungen plagen sie und ihre Gedanken gelten nur noch dem Plan, die Hochzeit von ihrem Exmann und ihrer neuen Verlobten zu verhindern. Nellies Leben ist beinahe perfekt. Sie ist mit dem attraktiven und reichen Richard zudammen. Doch ständig fühlt sie sich von dieser einen Frau beobachtet. Und Emma ist misstrauisch. Sie erhält auf einmal einen beunruhigenden Brief über Richard. Wohin wird all das führen?
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Meinung:
Der Klappentext des Buches hat mich direkt neugierig gemacht, auch der Prolog ist spannend verfasst und lässt großes Unheil erwarten. Der Schreibstil ist ziemlich schlicht, was bei diesem Thriller von großem Vorteil ist, da so der Fokus auf die Spannung und die Handlung gelenkt wird.
Die erste Hälfte des Buches ließ sich entspannt lesen, allerdings darf man sich nicht viel Action erhoffen. In dieser Hälfte wusste ich beim Lesen nicht wirklich, worauf das alles hinauslaufen soll. Langweilig wird es dadurch aber nicht. So wird genug Zeit geschaffen die Protagonisten kennenzulernen. Ich hatte sehr viel Spaß daran sie zu erkunden und auch ihre Schattenseiten zu erkennen.
Den Autorinnen ist es wunderbar gelungen den Leser in die Irre zu führen, so, dass man noch mehrmals komplett umdenken muss. Ich bin noch immer fasziniert von diesen Wenudungen und Twists. Sehr gespannt bin ich nun auch auf die kommende Verfilmung, da es mir ein Rätsel ist, wie man dieses Buch geeignet zu Bildern werden lassen kann.
Das Buch ist wie ein Puzzle. Stück für Stück setzt sich etwas im Kopf des Lesers zusammen. Ich bim begeistert von der Rafinesse dieser Geschichte.
Auch die Auflösung am Ende gefällt mir gut, da nicht zu viel aber auch nicht zu wenig offen bleibt und alles miteinander verknüpft ist und mich mit einem kleinen Staunen im Gesicht zurückgelassen hat.
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Fazit:
Ein kluger Thriller, bei dem man nicht auf viel Action hoffen kann, dafür aber auf Köpfchen. Ein raffiniertes Puzzlespiel.
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5/5
Inhalt: ☆☆☆☆/5

Leseprobe

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Neighbor Dearest

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Titel: Neighbor dearest
Autorin: Penelope Ward
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 379
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Inhalt:
Als Chelsea von Elec verlassen wird, ist sie am Boden zerstört. Deshalb entscheidet sie sich dazu, möglichst weit von ihm wegzuziehen. Dadurch lernt sie ihren unwiderstehlich attraktiven Nachbarn Damien kennen, aber diese geht aus für gewissen Gründen keine Beziehung und hütet ein Geheimnis, welches Chelsea das Leben schwer machen könnte.
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Meinung:
Als Erstes möchte ich allen Menschen sagen, die nicht wissen, ob man dieses Buch unabhängig von Band eins „Stepbrother dearest“ lesen kann, dass das überhaupt kein Problem ist. Ich habe das erste Buch ebenfalls nicht gelesen und hatte keinerlei Probleme mit dem Einstieg.
Das erste Drittel der Geschichte hat mir besonders gut gefallen. Es gab viele Stellen zum Grinsen oder zum Augen verdrehen, wodurch mir das Lesen sehr viel Spaß gemacht hat.
Die Charaktere habe ich auch schnell als symphatisch erachtet und waren gut ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl besonders Damien immer besser kennenzulernen. Bei ihm störte mich nur seine recht schmutzige Ausdrucksweise an ein paar Stellen.
Der Schreibstil generell ist ziemlich schlicht gehalten, dennoch kommen die Gefühle und Gedanken schön zum Ausdruck. Ebenfalls positiv aufgefallen ist mir, dass die Autorin verschiedene Songs in dem Buch erwähnt und diese eine Bedeutung für die Protagonisten bekommen.
Ungefähr ab der Hälfte der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse. Plötzlich wirkt alles zu vorhersehbar und das Ende, obwohl es schön war schon zu perfekt. An den Stellen fehlte mir ein bisschen das Besondere, was die Geschichte von Chelsea und Damien ausmacht.
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Fazit:
Eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die mir ein wenig zu konstruiert vorkam, aber dennoch viel Lesespaß bieten kann.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆

Vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar 🙂

 

Leseprobe

midnight sun

 

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Titel: midnight sun
Autorin: Trish Cook
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 286
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Inhalt:
Die 17-jährige Katie leidet an einer tödlichen Krankheit. Sie verträgt kein Sonnenlicht und macht somit die Nacht zu ihrem Tag. Dabei versucht ein möglichst normales Mädchen, welches in seiner Freizeit singt, Gitarre spielt und sich mit ihrer besten Freundin zu treffen. Doch dann begegnet sie eines Nachts Charlie, den Jungen für den sie schon seit Jahren schwärmt. Doch natürlich kann Katies Krankheit dabei nicht verschwiegen werden.
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Meinung:
Ich muss zugeben, ich hatte vermutet, dass dies ein Buch über ein schwerkrankes Mädchen und eine tragische, dramatische Liebesgeschichte sei wie viele andere. Doch es gibt einige Aspekte, die „Midnight Sun“ von den anderen Geschichten abhebt. Trotz des ernsten Themas beinhaltet das Buch einen wunderbaren Humor, der mich häufig zum Grinsen oder zum Lachen gebracht hat. Dies ist nicht zuletzt dem modernen, jugendlichen Schreibstil der Autorin zu verdanken.
Der Einstieg in die Handlung fällt sehr leicht, da der Klappentext genug Informationen enthält und man Stück für Stück in die Geschichte eingeführt wird.
Katie als Protagonistin war sehr angenehm. Sie war symphatisch und ihr Taten nachvollziehbar. Nur ab und zu wiederholten sich ihre Gedankengänge etwas zu häufig. Der Fokus lag klar auf der Romantik und nicht auf der Spannung. Richtig gefühlvoll wurde es dann erst am Ende, welches doch recht schnell und überraschend kam. Da musste ich sogar ein paar Tränen verdrücken.
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Fazit:
„Midnight Sun“ ist eine berührende Geschichte über ein Mädchen mit XP, welches zwar nicht etwas unglaublich besonderes ist, aber dennoch einen hohen Lesegenuss bietet.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆,5

Leseprobe

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! 🙂

constellation

Constellation - Gegen alle Sterne von Claudia Gray

Titel: constellation – Gegen alle Sterne
Originaltitel: Defy the stars
Autorin: Claudia Gray
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 376 (ebook)
Genre: Sci-Fi
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Inhalt:
Mehrere Planeten wie Genesis stehen in Konflikt mit der Erde. Die junge Noemi Vidal ist sogar bereit für Genisis ihr Leben zu opfern. Durch einen Unfall trifft sie dann auf Abel, die beste künstliche Intelligenz, die jemals erschaffen wurde. Und er sieht einem Menschen zum verwechseln ähnlich. Abels Programmierung bestimmt sein Leben, doch kann er wenn es hart auf hart kommt seinem eigenen Willen folgen? Können er und Noemi Genesis retten?
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Meinung:
Ich muss zugeben, dass ich mit diesem Buch anfangs große Schwierigkeiten hatte. Der Einstieg ging mir zu schnell und ich konnte die Zusammemhänge noch nicht nachvollziehen. Zum Glück wurden meine Fragen im Laufe der Geschichte noch beantwortet. Was mich wirklich zu dem Buch hingezogen hat, ist das Thema der künstlichen Intelligenz, welches auch aktuell ein großes Thema ist. Auch insgesamt erfährt man in dem Buch eine Zukunftsvorstellung, die in dem Grundaufbau gar nicht so abwegig ist.
Am meisten gefallen hat mir die sich entwickelnden Verhältnisse und Gefühle gegenüber Mensch und Maschine, die sehr realistisch dargstellt wurden und ich sehr gut mitfühlen konnte. Diese emotionalen Stellen waren immer in perfekter Mischung mit Spannung und unerwarteten Wendungen. Jedes Kapitel war zum Mitfiebern, ich konnte mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören und war sehr begeistert.
Beide Hauptcharaktere – Noemi und Abel – hatten besondere Züge und waren liebevoll ausarbeitet.
Auch das Ende fand ich gut gelungen. Ich persönlich hätte es mir etwas anders gewunscht, aber das verfasste Ende ist für den Leser noch selbst weiterzuführen. Für die, die zum Teil offene Enden mögen, könnte es das perfekte Ende sein.
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Fazit:
Eine Geschichte, welche ich Sci-Fi Lesern besonders ans Herz möchte. Gefühl und Spannung und Wissenschaft perfekt gepaart.
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Bewertung:
Cover: ☆☆☆☆☆
Inhalt: ☆☆☆☆,5

Leseprobe

Eintagsküken

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Titel: Eintagsküken
Autorin: Bettina Obrecht
Verlag: cbj
Genre: Jugendbuch
Seitenanzahl: 316
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Inhalt:
Die 15-jährige Franziska stellt alles in Frage? Was bringt die Schule? Was bedeutet Erfolg? Warum muss man sich so verhalten, wie alle es erwarten? Sie stellt diese Fragen und sehnt sich nach Freiheit. Sie hat andere Träume und will nicht wie ihre Schwestern irgendwann in Business Kleidung viel Geld verdienen.
Plötzlich beginnt sie Raptexte zu schreiben, sing und stellt diese zusammem mit Ben, einem Freund, auf YouTube. Schnell bekommt Fran viel Aufmerksamkeit. Doch irgendwie hatte sie sich diesen Erfolg anders vorgestellt.
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Meinung:
Endlich mal wieder ein Jugendbuch, welches nicht wie alle anderen ist. Schon der Schreibstil ist abwechslungsreich und unterhaltsam. Wie man aus der Inhaltsangabe schließen kann, werden in diesem Roman viele Fragen aufgeworfen. Mich konnte die Autorin damit auf jeden Fall zum Nachdenken bringen. Nicht nur das Verhalten in unserer Gesellschaft wird kritisiert, sondern auch was wahre Freundschaft ist und wie schnell man sich beeinflussen lässt. Alles wird dabei aus der Sicht von der Protagonistin Franziska erzählt, die die ganze Zeit über für ihr Alter sehr ungewöhnliche Gedanken verfolgt. Gerade weil sie so ungewöhnlich ist, wird das Buch interessant. Beim Lesen erfährt man über sehr viel Kritik über die Realität und wird unterschwellig ermahnt, Dinge zu hinterfragen und zu kritisieren. Allerdings wurden mir ab und zu zu viele Klischees verwendet. Was mir aber wieder sehr gut gefallen hat, sind die zahlreichen Raptexte der Autorin in dem Buch. Dadurch kann man die Probleme des Hauptcharakters noch besser nachvollziehen. Außerdem entwickelt sich dieser, was man ebenfalls daran erkennt, wie sich die Texte thematisch verändern. Es macht so noch mehr Spaß zu lesen und bleibt etwas Besonderes.
Leider muss ich aber sagen, dass ich bom Ende dich etwas enttäuscht wurde. Es bleibt nämlich ziemlich viel offen, wobei ich gern noch erfahren hätte, was mit den vielen Nebenfiguren weiter passiert.
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Fazit:
Ein aufwühlendes, abwechslungsreiches und außergewöhnliches Jugendbuch mit ein paar Schwächen am Ende. Dennoch durchaus lesenswert!
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆,5

Leseprobe

Hüter der fünf Leben

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Titel: Hüter der fünf Leben
Autorin: Nica Stevens
Verlag: Carlsen
Genre: Fantasy/Romantasy
Seitenanzahl: 282
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Inhalt:
Die 17-jährige Vivien lebt bei ihrem strengen Großvater, doch im Sommer darf sie für ein paar Tage ihren Vater in einem Nationalpark in Kanada besuchen. Dort hilft sie im bei der Arbeit in der Wildnis zusammen mit dem gutaussehenden Liam, den sie seit mehreren Jahren nicht mehr gesehen hat. Dieser Verhält sich allerdings ihr gegenüber plötzlich distanziert, denn er hütet ein Geheimnis, welches mit dem merkwürdigen Mal auf seiner Brust zu tun hat. Vivien möchte mehr über Liam herausfinden, doch je näher sie ihm kommt, desto mehr gerät sie in Gefahr.
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Meinung:
Da ich noch von niemandem etwas über dieses Buch gehört hatte, ging ich völlig neutral an die Geschichte heran und ich wurde positiv überrascht. Der Prolog, den man erst später im Buch versteht, macht einen auf die folgende Handlung und der einfache Schreibstil lässt einen schnell in die Geschichte eintauchen. Anfangs war ich der Meinung, dass der Schreibstil noch etwas ausschmückender sein dürfte. Später allerdings wurde er etwas gefühlvoller und ich begann ihn so zu mögen wie er war. Mit der Protagonistin Vivien kam ich sofort gut klar, doch zu Beginn schien es so, als würde sie Liam nur wegen seines atemberaubenden Aussehens mögen. Doch spätenstens ab der zweiten Hälfte des Buches konnte ich sie richtig gut leiden. Liam hingegen mochte ich von Amfang an,da ich einfach eine Schwäche für geheimnisvolle, erst verschlossene Charaktere habe.
Insgesamt muss ich sagen, hatte ich dieses Buch komplett anders erwartet. Es wurde düsterer als in meiner Vorstellung und es gab Wendungen, die ich aufgrund des Covers und des Klappentextes in dieser Richtung nicht erwartet hätte, was aber keineswegs negativ aufzufassen ist.
Leider bin ich aber der Meinung, dass die Handlung etwas zu gehetzt wirkt. Die Ereignisse überschlagen sich und es bleiben wenig Pausen zum Durchatmen, die man vielleicht dazu hätte benutzen können die Liebesgeschichte weiter und genauer auszuführen.
Trotzdem muss ich sagen, dass die Seiten nur so verflogen sind und ich viel Spaß beim Lesen hatte.
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Fazit:
Ein schöner Roman für Romantasylesern, der ganz anders ist als man erwartet. Leider wirkt er nur etwas gehetzt, obwohl die Idee und Handlung an sich überzeugend sind.
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5
Inhalt: ☆☆☆,5

Savers – und es gibt sie doch

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Titel: Savers – und es gibt sie doch
Autorin: Rabea Blue
Verlag: neobooks
Seitenanzahl (ebook): 278
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Inhalt:
Der sechzehnjährige David stirbt an einem tragischen Autounfall und findet sich in der Welt der Engel, in Euphoria wieder. Dort findet er schnell Freunde und lässt sich mit ihnen zusammen zu einem Schutzengel ausbilden. Doch nicht alle scheinen mit guten Absichten dort zu sein und auch auf der Erde tragen sich kritische Situationen zu. Außerdem hat David Probleme, sich emotional im Zaum zu halten, obwohl er die Nachricht von seinem Tod gut verarbeitet hat.
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Meinung:
Als ich das ebook begonnen hatte, war ich zunächst etwas skeptisch was den Schreibstil anbelangt. Dieser ist zwar flüssig und leicht verständlich und schafft einen schnellen Einstieg in die Geschichte, allerdings war er mir zu wenig ausgeschmückt. Ich hätte mir eine etwas bildlichere, detailreichere Sprache bei einem Buch über Engel gewünscht. Leider wurde ich durch diese Tatsache auch nicht besonders von der Handlung mitgerissen. Nichts desto trotz hat mir die Idee sehr gut gefallen. Mir ist positiv aufgefallen, dass die Welt der Engel ziemlich gut (zwar auch viel auf einmal) und logisch erklärt wurde und toll durchdacht war. Die ganze Ausbildung der Schutzengel war sehr interessant für mich zu lesen. Auch die Protagonisten waren mir syphatisch, wobei auch deren Gefühle und Gedanken genauer hätten erzählt werden können. Leider haben die Charaktere mich nicht so richtig mitfühlen lassen. Der Fokus lag ziemlich stark auf David, obwohl ich auch gern mehr über die anderen Nebencharaktere erfahren hätte, damit man Bezug zu ihnen aufbauen kann. Sie wurden mir also insgesamt zu wenig herausgearbeitet. Außerdem hat es mir letztendlich, trotz einem Spannungsmoment am Ende, an Spannung und vorallem Drama gefehlt. Die Handlung ging mir zu glatt und zu reibungslos vorüber. Des Weiteren hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Dennoch ist „Savers“ ein schönes Buch mit guten Grundbausteinen.
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Fazit:
Die Geschichte enthält tolle Grundbausteine mit schönen Ideen, mir fehlte es in der Umsetzung allerdings an Spannung und Drama.
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Berwertung:
Cover: ☆☆☆☆
Inhalt:☆☆

Das ist kein Spiel

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Titel: Das ist kein Spiel
Autor: Barry Jonsberg
Verlag: cbt
Genre: Thriller
Seitenanzahl: 318
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Inhalt:
Der 16-jährige Jaimie Delaware ist ein Mathe Genie. Besonders mit der sogenannten Spieltheorie ist er vertraut.
Als seine ältere Schwester Summerlee im Lotte über sieben Millionen Euro gewinnt, verwandelt sich Jaimies Familienleben in einen Albtraum. Seine kleine Schwester Phoebe wird entführt und der Kidnapper möchte ausschließlich mit Jamie sprechen. Auf einmal wird Jamies Verstand auf eine gefährliche Probe gestellt.
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Meinung:
Ich muss sagen, der Einstieg in die Geschichte gelingt schnell und leicht. Nachdem der Prolog mich sehr neugierig auf den Verlauf der Geschichte gemacht hat, habe ich mich gefreut, dass die weiteren Kapitel nie langweilig wurden. Der Schreibstil ist schlicht gehalten und sehr jugendlich. Meiner Meinung nach passt Jonsbergs Schreibstil ziemlich gut zu Jaimies Charakter und zu dem Buch generell. Allerdings hätte ich mir ein paar mehr Ausschmückungen hier und da gewünscht. Den Protagonisten Jaime habe ich von Anfang an gemocht, fand ihn sympthatisch, konnte gut mit ihm mitfühlen und seine Entscheidungen nachvollziehen. Was der Autor besonders zu Anfang der Handlung außergewöhnlich realistisch geschildert hat, ist das Zusammenleben und verschiedenen Verhältnisse in der Familie Delaware. Außerdem hat das Buch eine toll gewählte Spannungskurve, sodass es immer Hochs, Tiefs und Wendepunkte gibt.
Ein wenig schade fand ich, dass der Klappentext leider schon die grobe Handlung der ganzen ersten Hälfte des Buches verrät. Allerdings muss ich zugeben, dass ich selbst nicht genau weiß, wie man es hätte besser machen können.
Um wieder zu den positiven Aspekten zu kommen, möchte ich erwähnen, dass mir der Handlungsverlauf und besonders das Ense sehr zugesagt hat, da ich ein solches Ende nicht erwartet hatte und beim Lesen wirklich verblüfft von der Logik des Ganzen war. Auch noch Stunden nach Beenden des Buches habe ich noch viel über die Charaktere, insbesondere über Pheobe, nachgedacht. Insgesamt merkt man während des Lesens auch sehr deutlich, dass der Autor unter anderem auch Psychologie studiert hat, was sich sehe positiv auf seinen Roman ausgewirkt hat.
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Fazit:
„Das ist kein Spiel“ überzeugt mit einer atemberaubenden Spannungskurve, interessanten Charakteren und verblüffender Logik. Ich kann es an jeden Bücherliebhaber, der Jugendthriller der etwas anders Art mag, nur empfehlen.
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Bewertung:
Cover: ☆☆,5

Leseprobe

Himmelhoch – Alles neu für Amelie

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Titel: Himmelhoch – Alles neu für Amélíe
Autorin: Franziska Fischer
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 366
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Inhalt:
Als Amélíes Familie an die Ostsee zieht, nehmen sie die Zwillinge Isabella und Linus wie selbstverständlich in ihrem Freundeskreis auf. Auch mit ihrem besten Freund Salim trifft sie sich des öfteren.
Doch irgendwann kreuzt die Liebe die Wege der vier und verändert alles.
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Meinung:
Als ich mit dem Buch begonnen hatte, war ich erst wenig begeistert. Ich dachte es wird eins dieser typischen Teenie Romanzen. Zum Glück war es dann aber doch ganz anders als erwartet.
Obwohl der Schreibstil locker, leicht und jugendlich ist, musste ich mich erst ein paar Kapitel lang daran gewöhnen, bis ich beschloss, ihn zu mögen. Die Autorin macht Gebrauch vieler Übertreibungen und Ironie, was mir gut gefallen hat.
Mit Amélíe und Isabella konnte ich mich am Anfang nicht anfreunden, doch im Laufe der Zeit wurden sie mir immer sympatischer. Bei Linus war es ähnlich. Erst war er mir zu oberflächig, später hat aber auch er sich gebessert, wie ich finde. Wen ich aber von Anfang bis Ende total mochte, ist Salim. Er ist ein wirklich aufmerksamer und verdtändnisvoller Charakter. Was mir in dem Buch leider ein bisschen gefehlt hat war die Tiefe. Außerdem hätte noch mehr auf die Gefühle der Charaktere eingegangen werden können, da sie noch viel mehr Potenzial gehabt hätten. Dennoch hat es Spaß gemacht, alle Figuren zu verfolgen, da sie allesamt sehr verschieden waren, obwohl die Handlung an sich weder spannend noch actionreich war.
Begeistern konnten mich aber die kleinen versteckten, im Buch gut verteilten Lebensweisheiten. Ein paar davon sind es wirklich wert sie herauszuschreiben und zu Herzen zu nehmen.
Trotz der fehlenden Tiefe und Spannung werde ich die Reihe weiterverfolgen.
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Fazit:
Ein schöner Auftakt einer Reihe, deren Potezial nicht voll ausgeschöpft wurde. Dennoch macht es Spaß die Charaktere in ihrer Entwicklung zu verfolgen.

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New York zu verschenken

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Titel: New York zu verschenken
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 331
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Inhalt:
Der 17-jährige Anton mit dem übergroßen Ego führt ein nahezu perfektes Leben. Keine Geschwister und viel Geld. Wenn da nicht die Tatsache wäre, dass seine Freundin Olivia ihn schon nach kurzer Zeit abserviert hatte. Und das obwohl er sie mit einer Reise zu zweit nach New York überraschen wollte. Um die Karten nicht zu verschwenden sucht er per Instagram nach einer neuen Olivia Lindmann und lernt so ein Mädchen kennen, welches ganz anders ist als die, mit denen er sich normalerweise trifft.
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Meinung:
Da es sich bei diesem Buch um einen Chat-Roman handelt, habe ich ein wenig gebraucht um mich daran zu gewöhnen und mich einzulesen. Natürlich kann man ein solches Buch sehr leicht und schnell lesen, weil man natürlich in sehr umgangsprachlicher Sprache chattet, was mich des Öfteren zum grinsen bringen konnte. Livs und Olivers Konversationen waren mit viel Witz und Humor gespickt, konnten mich gut unterhalten, drehten sich mir aber teilweise zu sehr im Kreis und behandelten meist nur ein paar unterdchiedliche Themen.
Mit Liv konnte ich mich sehr schnell anfreunden. Ich mochte ihre humorvolle und sarkastische Art während mich Anton erst gegen Ende für sich gewinnen konnte. Er war mir viel zu oberflächig, arrogant und anstrengend.
Die Story an sich hat mir gut gefallen. Sie erzählt von der Verrücktheit der Liebe, aber auch von Fehlern, die man machen kann.
Auch ein paar plötzliche Wendungen konnten mich überraschen. Mit einer Sache hätte ich am Anfang wirklich überhaupt nicht gerechnet. Dafür gibt es definitiv einen Pluspunkt.
Schade war allerdings, dass New York kaum richtig vorkommt. Aufgrund des Buchtitels und des Klappentextes hatte ich erwartet, mehr von der New York Reise zu erfahren. Trotz allem ist „New York zu verschenken“ ein frischer, jugendlicher Roman, der einen zum Schmunzeln bringen kann.
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Fazit:
Frech, humorvoll und süß. „New York zu verschenken“ erntet zwar ein paar Kritikpunkte, war aber ein netter Roman für Zwischendurch der mit seiner witzigen Art und süßer Story überzeugt.

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